Das "big-band"
in Karlsruhe auf der Kaiserstraße
(Copyright der Planung bei der b.i.g. bechtold Ingenieurgesellschaft, Karlsruhe)
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Die bisherigen Lösungen sahen immer vor, den Verkehr, der auf der Kaiserstraße anfällt, oberirdisch mit Straßenbahnen abzuwickeln; der Ost/West-Verkehr sollte unter der Kaiserstraße durchgeführt werden. Die Ablehnung der U-Strab wurde im Wesentlichen damit begründet, dass trotz der sehr hohen Kosten immer noch Straßenbahnen auf der Kaiserstraße verkehren.
Die von der b.i.g. bechtold INGENIEURGESELLSCHAFT MBH entwickelte Idee sieht folgendes vor:
- Transport des auf der Kaiserstraße anfallenden Personenverkehrs über 2 Laufbänder, die in regelmäßigen Abständen (z. B. 50 m und an Kreuzungen) unterbrochen werden, eine Transportart, wie Sie sie vom Flughafen her schon kennen.
- Diese Lösung könnte für den Start eingesetzt werden vom Marktplatz bis zum Europaplatz. Der Ost/West-Verkehr kann dann entsprechend über Straßenbahnen umgeleitet werden, denn die Personen, die nicht unmittelbar in der Kaiserstraße zu tun haben, können genauso gut diese umfahren.
- Überdachung der Laufbänder, damit diese regengeschützt sind. Als einfache Überdachung nur für diesen Bereich.
- Überdachung der gesamten Kaiserstraße oder großer Teile davon mittels eines Daches ähnlich dem über dem Olympiastadion.
- Einrichtung von Schließfächern die öffentlich auf der Kaiserstraße zugänglich sind.
- Abstellung von Servicepersonal, das den Menschen hilft Lasten zu transportieren, die für die Sicherheit sorgen und die evtl. gegen Gebühr dann auch Lasten für Kunden zu den Autos transportieren.
- Bei Bedarf zusätzliche Installation entsprechender Laufbänder zu den Parkhäusern, z. B. am Friedrichsplatz oder neben der Volksbank Karlsruhe zu den Garagen am Schlossplatz.
Die Strecke zwischen Marktplatz und Europaplatz ist ca. 650 m, mit 8 bis 10 Laufbandabschnitten würde man problemlos auskommen. Dadurch, dass man den Umgehungsverkehr nicht unter der Kaiserstraße hindurchführen müsste, werden hohe Kosteneinsparungen möglich, die für den vorgenannten Service auf der Kaiserstraße verwendet werden können.
Je nach Laufgeschwindigkeit und Breite der Laufbänder schwankt die rechnerische Transportkapazität je Richtung zwischen 10.000 und 20.000 Personen in der Stunde.
Die vorgeschlagene Lösung lässt sich jederzeit erweitern über den angesprochenen Streckenabschnitt nach Ost und West bis hin zum Durlacher Tor und bis hin zum Mühlburger Tor.
Wir maßen uns nicht an, die Problematik der Straßenbahnführung lösen zu können, aber wir sind sicher, dass es dann Alternativen geben kann, die eben nicht mehr durch die Kaiserstraße führen müssen bzw. darunter.
Eine komplette Überspannung der Kaiserstraße würde diesen Einkaufsbereich, auch wenn er nur in Teilen realisiert werden würde, zu einer einmaligen Einkaufsmall machen. Straßenkaffees, Konzerte, Veranstaltungen, vieles wäre in diesem Bereich plötzlich möglich.
Wir wollen und können in diesem Stadium die Planungen nicht weiter voran treiben. Was wir er-reichen wollen, ist das Einbringen einer völlig neuen Transportidee in die Planungen und wir würden uns freuen, wenn unser Vorschlag in Karlsruhe auf Interesse stoßen würde. Wir freuen uns auf interessante Diskussionen.
Wenn Sie uns zu diesem
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